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Getreidepellets sind leicht handhabbare kleine
gepresste getreidehaltige Körper, die als Futtermittel und Energieträger
Verwendung finden.
Hergestellt werden diese für unterschiedlichste Verwendungszwecke aus dem
gesamten Getreide, aus einer Getreidemischung oder aus einzelnen oder mehreren
Getreidebestandteilen unter Umständen auch mit einer Beimischung von
zusätzlichen Nährstoffen.
Nach der Verwendung richtet sich die Zusammensetzung und Qualität der
eingesetzten Mittel. Für die energetische Verwendung in Heizungen oder
thermischen Kraftwerken werden möglichst trockene Pellets, die mit geringem
Ascheanteil und möglichst wenig giftigen Verbrennungsgasen verbrannt werden
können, verwendet. Gleichzeitig wird angestrebt, die nährstoffärmsten
Bestandteile und Sorten hierfür zu verwenden, da z.B. Mineralstoffe nicht
verbrannt werden können und somit als Asche zurückbleiben und diese für
Tiernahrungszwecke sinnvoller einsetzbar sind.
Sonderformen stellen die Restwertpellets und Strohpellets, die ausschließlich
als Energieträger dienen dar. Sie werden unter anderem aus Stroh, Mühlstaub,
Hülsenfruchtresten und anderen anfallenden, als Tiernahrung nicht oder nur
schwer verwertbaren, Bestandteilen hergestellt.
Als Futtermittel oder Haustiernahrung werden Pellets mit unterschiedlichster
Zusammensetzung hergestellt und auf den jeweiligen Verwendungszweck hinsichtlich
der Nährstoffzusammensetzung optimiert.
Gemein ist allen Pelletsorten aus Getreide die einfache Handhabung und
Herstellung. Sie sind mit geeigneten Pumpen durch Rohrleitungen und Schläuche
über große Höhen und Entfernungen transportierbar. Die Lagerung ist preiswert in
Silos möglich und der Straßentransport kann in Pelletttankwagen erfolgen. Die
Herstellung erfolgt in Pelletpressen durch trockenes Verpressen des
zerkleinerten Materials durch ein Matrize. Meist müssen keine zusätzlichen
Bindemittel verwendet werden.
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